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Ausrüstung, Umfeld und Notfallplan

Notfallplan

Ein wichtiger Schritt, um Rugby-Ready zu werden, ist die Notfallplanung. Das bedeutet, die richtige medizinische Ausrüstung vor Ort zu haben und sicherzustellen, dass entsprechend geschultes Personal (d. h. Ärzte, andere Beschäftigte der Gesundheitsfürsorge bzw. ausgebildete Ersthelfer) präsent sind.

Auf playerwelfare.worldrugby.org/firstaidinrugby finden Sie den World-Rugby-Onlinekurs zu Erste Hilfe beim Rugby.

Beispiele für medizinische Ausrüstung

Nur Ausrüstung, in deren Einsatz die für die Erste Hilfe zuständigen Personen geschult worden sind, sollte zur Verfügung gestellt werden.

  • Trage – zusätzlich ein Spineboard und/oder eine ‚Schaufeltrage‘ mit Kopfsicherung und Gurten, sofern deren Einsatz trainiert wurde.
  • Manschetten – diverse Größen oder verstellbar, sofern deren Einsatz trainiert wurde.
  • Extremitätenschienen – es sind diverse Formen verfügbar, wobei jedoch nur einfache, gepolsterte ‚Kastenschienen‘ geeignet sind.
  • Erste-Hilfe-Grundausstattung, die i. d. R. Folgendes umfasst:
    - Schere (stumpfe Enden)
    - nicht-sterile medizinische Handschuhe (Beachtung der Latexart, da ggf. allergieauslösend)
    - Mulltupfer
    - Kompressionsbandagen (5 cm, 7,5 cm, 10 cm)
    - sterile Mullbandagen
    - klebende Hautverschlüsse (z. B. Pflaster)
    - elastische, klebende Bandagen (2,5 cm, 5 cm)
    - Vaseline
    - Spüllösung (steriles Augenwasser)
    - Wundverbände (z. B. Melolin)
    - Dreieckstücher
    - Eispack und Eis
    - Heftpflaster mit Zinkoxid
    - Rettungsdecke
    - Plastiktüte für verunreinigte Verbände/Handschuhe
  • Unter Umständen kann ein Automatisierter Externer Defibrillator (AED) angemessen sein. Hierbei handelt es sich um teure Geräte, weshalb nachdrücklich empfohlen wird, dass die Anwender für deren Einsatz geschult werden. Beachtet werden sollten hierbei u. a. die voraussichtliche Verwendungshäufigkeit sowie die Verfügbarkeit/Reaktionszeiten der Notfalldienste. Ausreichend und entsprechend geschulte und ausgestattete Ersthelfer sollten oberste Priorität haben.

All diese Gegenstände sollten sich im technischen Bereich befinden.

Erste-Hilfe-Raum

Es sollte ein Rugby-Ready-Erste-Hilfe-Raum mit folgender Ausstattung vorhanden sein:

  • Zugang für eine Trage
  • Zugang für einen Krankenwagen
  • Wandverkleidungen und Arbeitsplatten, die sich einfach reinigen lassen sowie den Hygiene- und Infektionsbekämpfungsvorschriften gerecht werden
  • rutschfeste, unempfindliche und waschbare Bodenbeläge
  • ein Waschbecken mit fließendem warmem und kaltem Wasser
  • ausreichende Beleuchtung und Heizung
  • eine Untersuchungsliege mit wasserfester Auflage
  • geeignete sichere Aufbewahrungsvorrichtung für medizinische Geräte und Erste-Hilfe-Material
  • angemessene Vorrichtungen zur Entsorgung von klinischen Abfällen und scharfen Gegenständen, z. B. Nadeln
  • Zugang zu einem Telefon
  • ein Berichtsheft zur Aufzeichnung von Zwischenfällen mit Erste-Hilfe-Einsatz
  • deutlich sichtbare Notrufnummern

Weitere Details zur Erarbeitung eines Notfallplans können hier heruntergeladen werden: rugbyready.worldrugby.org/de/downloads



Im Notfall

Informationen darüber, was in einem Notfall zu tun ist, finden sich im Abschnitt Umgang mit Verletzungen.

Spineboard
Defibrillator
Luftpolsterschienen zur Ruhigstellung eines Bruchs
Notfalltasche
Verstellbare Halskrause

Haftungsausschluss

Rugby ist eine Sportart mit Körperkontakt, die mit Risiken im Zusammenhang mit der Teilnahme an Rugby-bezogenen Tätigkeiten einhergeht. Unfälle passieren und können auch Sie betreffen. World Rugby(einschließlich seiner operativen Einheit, World Rugby Limited, sowie anderer verbundener Unternehmen) übernimmt keine Verantwortung oder Haftung für Fahrlässigkeit oder anderweitige Vorfälle in Bezug auf Verletzungen, Verluste oder Schäden, die Personen erleiden, welche versuchen, Aktivitäten nachzustellen, die anhand dieses World-Rugby-Rugby-Ready-Produkts demonstriert werden, oder sich generell an Rugby-bezogenen Tätigkeiten beteiligen.